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Twenty CRM: KI-Tool Test & Bewertung

4.0
Business-Tools Freemium Kostenlos (Self-hosted, AGPL) / Cloud-Preise auf Anfrage / Kommerzielle Lizenz verfügbar Hybrid DSGVO-konform Open Source

Twenty ist eine Open-Source-Alternative zu Salesforce und HubSpot: schlankes CRM mit Deal-Pipelines, E-Mail-Integration und anpassbaren Objekten. Das Interface erinnert an Notion, und über REST- sowie GraphQL-APIs lassen sich Twenty nahtlos mit n8n oder anderen Automatisierungstools verbinden. Mit über 40.000 GitHub-Stars ist es das aktivste Open-Source-CRM-Projekt aktuell.

Zuletzt aktualisiert: 14. März 2026

Viele kleine Teams und Berater kämpfen mit CRM-Tools, die entweder zu teuer, zu komplex oder zu intransparent beim Thema Datenschutz sind. Twenty löst das durch einen anderen Ansatz: alles liegt auf Ihrem eigenen Server, Sie haben vollen Zugriff auf den Code, und das Interface ist schlank genug, um tatsächlich benutzt zu werden.

Wichtigste Funktionen

  • Anpassbare Ansichten: Kanban-Boards, Tabellenansichten, Filter, Sortierung und Gruppierung lassen sich frei konfigurieren. Benutzerdefinierte Objekte und Felder können Sie ohne Code anlegen.
  • Workflow-Automatisierung: Trigger und Aktionen direkt in Twenty einrichten, etwa um bei einem neuen Kontakt automatisch Aufgaben anzulegen oder Benachrichtigungen zu senden.
  • E-Mail und Kalender-Integration: E-Mails und Kalendereinträge lassen sich mit Kontakten und Deals verknüpfen, sodass der Kommunikationsverlauf immer im Kontext des CRM sichtbar ist.
  • REST und GraphQL API: Vollständige API für Integrationen mit n8n, Make oder eigenen Skripten. Neue Kontakte aus Formularen können direkt als Deals in der Pipeline landen.
  • Rollenbasierte Berechtigungen: Zugriffe lassen sich granular steuern, relevant sobald mehrere Personen mit dem CRM arbeiten.

Preise und Tarife

Twenty nutzen ein duales Lizenzmodell. Die Community-Version steht unter AGPL-3.0 und ist komplett kostenlos selbst hostbar. Wer die AGPL-Bedingungen nicht erfüllen kann oder will, etwa weil Twenty als Teil eines eigenen SaaS-Produkts eingesetzt werden soll, kann eine kommerzielle Lizenz erwerben. Cloud-Preise werden aktuell auf Anfrage kommuniziert. Self-Hosting über Docker Compose ist vollständig dokumentiert und für kleine Teams ohne laufende Kosten nutzbar.

Für wen ist Twenty CRM geeignet?

  • Kleine Teams und Berater: Wer ein einfaches, schlankes CRM ohne Enterprise-Overhead sucht und bereit ist, es selbst zu hosten, bekommt mit Twenty einen vollwertigen Einstieg ohne Lizenzkosten.
  • Entwickler und technisch affine Nutzer: Die offene API, Docker-Deployment und aktive GitHub-Community machen Twenty interessant für alle, die ihr CRM mit eigenen Automatisierungen verbinden oder erweitern wollen.
  • Teams mit Datenschutzanforderungen: Self-Hosting bedeutet, dass keine Kundendaten auf US-Servern eines Drittanbieters landen. Für Branchen mit strengen Datenschutzanforderungen ein relevanter Vorteil.

DSGVO und Datenschutz

Bei Self-Hosting liegt die volle Datenkontrolle bei Ihnen. Alle Kontakt- und Kundendaten bleiben auf Ihrer eigenen Infrastruktur, kein Drittanbieter hat Zugriff. Die Cloud-Version von Twenty unterliegt den Datenschutzbedingungen von Twenty, deren Serverstandort im Detail zu prüfen ist. Für DSGVO-konforme Nutzung empfiehlt sich Self-Hosting auf einem deutschen oder europäischen Server.

Alternativen zu Twenty CRM

  • n8n - Wenn Sie statt eines CRMs eher eine flexible Automatisierungsplattform suchen, mit der Sie CRM-Daten aus verschiedenen Quellen verarbeiten können.
  • Chatwoot - Open-Source-Tool für Kundenkommunikation über mehrere Kanäle, eher ein Helpdesk als ein klassisches CRM.
  • HubSpot - Deutlich mehr Features und ein großes Ökosystem, kostenlos in der Basisversion, aber mit Serverstandorten außerhalb der EU.

Vorteile

  • Modernes, schlankes Interface mit Kanban, Tabelle und anpassbaren Feldern
  • Self-Hosting per Docker Compose möglich, volle Datenkontrolle
  • REST und GraphQL API für Integrationen mit n8n und Co.
  • 40.000+ GitHub-Stars, sehr aktive Community und regelmäßige Releases

Nachteile

  • Weniger Features als Salesforce oder HubSpot im Enterprise-Bereich
  • Self-Hosting erfordert technisches Know-how (Docker, PostgreSQL, Redis)
  • AGPL-Lizenz erfordert Offenlegung bei Änderungen im Einsatz als SaaS

Anwendungsgebiete

KundenverwaltungSales-PipelineLead-ManagementE-Mail-Tracking