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FAQ

Häufige Fragen rund um KI

Sie haben Fragen zum Thema KI im Unternehmen? Hier finden Sie Antworten zu Beratung, Workshops, Tools, Datenschutz und mehr.

Beratung & Workshops

Rund um Zusammenarbeit, Formate und die ersten Schritte in einem konkreten Projekt.

01 Was leistet eine KI-Beratung konkret?
Wir schauen uns Ihre Prozesse, Systeme und Engpässe an und identifizieren die Stellen, an denen KI messbar Zeit oder Qualität bringt. Das Ergebnis ist keine Präsentation, sondern ein priorisierter Umsetzungsplan mit konkreten Anwendungsfällen, Aufwand, Risiken und Entscheidungsvorlage. Wir empfehlen nur, was wirtschaftlich tragfähig und zu Ihrer Datenschutzlage passt. Mehr dazu auf unserer Beratungsseite.
02 Wie läuft ein KI-Workshop ab?
Wir starten nicht mit Folien, sondern mit Ihren echten Aufgaben. Gemeinsam mit Ihrem Team arbeiten wir an konkreten Fällen aus Ihrem Alltag und entwickeln Prompts, Workflows und Abläufe, die sich direkt übernehmen lassen. Je nach Format dauert ein Workshop einen halben bis zwei Tage, vor Ort oder remote. Am Ende stehen nicht nur Erkenntnisse, sondern fertig nutzbare Artefakte und klare nächste Schritte. Alle Formate finden Sie unter Workshops.
03 Wie pilotieren und skalieren wir KI in einem laufenden Betrieb?
Der übliche Weg beginnt mit einem klar abgegrenzten Pilot in einem Bereich, in dem Nutzen und Risiko überschaubar sind. Nach dem Pilot folgen Auswertung und Go- oder No-Go-Entscheidung, danach die kontrollierte Ausweitung auf weitere Abteilungen mit angepassten Rollen, Rechten und Schulungen. Wichtig sind klare Verantwortlichkeiten, saubere Dokumentation und ein Review-Rhythmus. Wir begleiten sowohl den ersten Pilot als auch die anschließende Skalierung.
04 Wie läuft die Schulung eines Teams organisatorisch ab?
Für größere Teams teilen wir die Schulung in überschaubare Einheiten auf, meist nach Rollen oder Abteilungen, damit die Inhalte zu den tatsächlichen Aufgaben passen. Kleine Gruppen bis etwa zwölf Personen erlauben es, an echten Dokumenten und Prozessen zu arbeiten. Für größere Belegschaften kombinieren wir Präsenzteile mit kurzen Follow-up-Sessions. Materialien bleiben bei Ihnen im Haus und können intern weitergegeben werden. Konkrete Formate besprechen wir im Vorgespräch.

Technik & Integration

Wie KI mit Ihren bestehenden Systemen, Daten und Prozessen zusammenarbeitet.

01 Wie integrieren wir KI in bestehende Systeme wie SAP, DATEV oder ein DMS?
Moderne KI-Anwendungen binden sich über Schnittstellen oder über einen Ausleger an, nicht direkt ins Kernsystem. In der Praxis heißt das: KI greift lesend auf Daten zu, schreibt Vorschläge in ein Zwischenlayer und übergibt diese zur Freigabe an den jeweiligen Fachprozess. Typische Einsatzpunkte sind Dokumentenerkennung, Angebots- und Rechnungserstellung, Stammdatenpflege oder Recherche in historischen Projekten. Welche Variante zu Ihrer Landschaft passt, klären wir im Rahmen der Beratung.
02 Wann lohnen sich lokale KI-Modelle auf eigener Hardware?
Lokale Modelle sind die richtige Wahl, wenn Ihre Daten das Haus nicht verlassen dürfen, wenn Sie laufende Kosten planbar halten wollen oder wenn Sie regelmäßig mit großen Dokumentenbeständen arbeiten, deren Übertragung in die Cloud weder wirtschaftlich noch rechtssicher wäre. Hardware und Software sind inzwischen reif genug, um leistungsfähige Modelle auf Standardservern zu betreiben. Für Standardanwendungen mit unkritischen Daten bleibt die Cloud dagegen oft die wirtschaftlichere Option. Wir wägen das im Einzelfall ab, ohne Herstellerbindung.
03 Wie binden wir Bestandsdokumente wie Normen, Verträge oder Prüfberichte in KI-Systeme ein?
Vorhandene Dokumente werden strukturiert erfasst und in einen durchsuchbaren Index überführt, der der KI als Wissensbasis dient. Dabei entscheidet nicht die Menge, sondern die Qualität der Aufbereitung: saubere Metadaten, konsistente Formate, klare Zugriffsregeln. Bei sensiblen Inhalten läuft dieser Index lokal. Wir begleiten die Datenaufbereitung als eigenen Projektschritt, bevor überhaupt ein Modell dazukommt. Die Qualität der Antworten hängt direkt an der Qualität dieser Vorarbeit.
04 Wie vermeiden wir Vendor-Lock-in bei Cloud-KI-Anbietern?
Der wichtigste Hebel ist eine saubere Trennung zwischen Anwendungslogik und Modell. Wenn Ihre Prozesse über eine Abstraktionsschicht auf das Modell zugreifen, lässt sich der Anbieter mit überschaubarem Aufwand tauschen. Ergänzend halten wir Prompt-Bibliotheken, Daten und Auswertungen immer in Ihrem Besitz und dokumentieren alle Entscheidungen so, dass eine Alternative aufsetzbar bleibt. Bei besonders sensiblen Anwendungen kombinieren wir Cloud und lokale Modelle, um nie vollständig von einem einzelnen Anbieter abhängig zu sein.

Datenschutz & Compliance

Was KI-Einsatz rechtlich verlangt und wie Sie Ihren Betrieb sauber aufstellen.

01 Welche Datenschutzregeln gelten beim KI-Einsatz im Unternehmen?
Es gilt die DSGVO mit allen üblichen Anforderungen: Zweckbindung, Datenminimierung, Löschkonzepte, Transparenz gegenüber Betroffenen. Dazu kommen sektorspezifische Vorgaben aus Gesundheitswesen, Sozialgesetzgebung, Finanzaufsicht oder Vergaberecht, je nach Branche. Für KI-Anwendungen, die personenbezogene Daten verarbeiten, ist in der Regel eine Datenschutz-Folgenabschätzung sinnvoll, teilweise vorgeschrieben. Wir unterstützen bei der Einordnung und arbeiten bei rechtlichen Spezialfragen mit spezialisierten Kanzleien zusammen.
02 Was regelt der EU AI Act für Ihr Unternehmen als Betreiber?
Der EU AI Act unterscheidet zwischen Anbietern und Betreibern. Für Betreiber gelten gestaffelte Pflichten je nach Risikoklasse der eingesetzten KI. In den meisten Fällen reichen Transparenz gegenüber Beschäftigten, menschliche Aufsicht über Ausgaben, Grundlagenschulung der beteiligten Mitarbeitenden und eine saubere Dokumentation der eingesetzten Systeme. Kritisch wird es bei Hochrisiko-Anwendungen (zum Beispiel Bewerberauswahl oder Kreditvergabe), dort gelten deutlich strengere Anforderungen. Wir erstellen mit Ihnen eine Inventur Ihrer KI-Nutzung und bewerten den Handlungsbedarf.
03 Brauchen wir einen Auftragsverarbeitungsvertrag mit dem KI-Anbieter?
Sobald personenbezogene Daten verarbeitet werden, ja. Ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Artikel 28 DSGVO regelt, wie der Anbieter mit Ihren Daten umgeht, welche Subunternehmer beteiligt sind und wie Rechte Betroffener sichergestellt werden. Seriöse Anbieter stellen diesen Vertrag im Self-Service bereit. Bei US-Anbietern kommen zusätzlich die Fragen der Datenübermittlung in Drittländer hinzu, die seit dem Data Privacy Framework wieder einfacher zu handhaben, aber nicht trivial sind. Bei lokalen Modellen auf eigener Hardware entfällt der AVV.
04 Wie gehen wir mit Schatten-KI um, wenn Mitarbeitende längst private Accounts nutzen?
Schatten-KI ist inzwischen eher die Regel als die Ausnahme. Der übliche Fehler ist, darauf mit einem generellen Verbot zu reagieren. Erfahrungsgemäß funktionieren zwei Hebel besser: erstens ein klar geregeltes, datenschutzkonformes Angebot, das mindestens so komfortabel ist wie die private Nutzung. Zweitens eine offene Kommunikation, die klärt, welche Daten wo landen dürfen und welche nicht. Mit einer internen Richtlinie und einer gemeinsam erarbeiteten Positivliste wird aus Schatten-IT kontrollierbare Praxis.

Preise & Ablauf

Was die Zusammenarbeit kostet, wie wir messen und was Sie in den ersten Wochen erwarten dürfen.

01 Was kostet eine KI-Beratung?
Das Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich. Danach richten sich Kosten nach Umfang und Komplexität. Einzelne Workshops und Beratungstage werden auf Tagessatzbasis abgerechnet, größere Projekte über einen Festpreis pro Phase mit transparenter Aufstellung der Leistungen. Offene Stundenbudgets oder Monatsverträge gibt es bei uns nicht. Sie bekommen vor jeder Phase ein klares Angebot, entscheiden und erhalten am Ende ein greifbares Ergebnis.
02 Wie lange dauert es, bis KI messbare Ergebnisse bringt?
Das hängt weniger von der Technik ab als davon, wie gut Prozesse, Daten und Verantwortlichkeiten vorbereitet sind. Ein fokussierter erster Anwendungsfall liefert oft schon nach wenigen Wochen messbare Effekte, etwa bei Texten, Recherche oder Dokumentenbearbeitung. Größere Integrationsvorhaben, die mehrere Systeme berühren, brauchen mehrere Monate bis zur stabilen Produktion. Wir legen von Anfang an Messpunkte fest, damit Erfolg oder Anpassungsbedarf sichtbar werden.
03 Wie läuft die Zusammenarbeit in den ersten Wochen ab?
Nach dem Erstgespräch folgt eine kurze Analysephase mit Blick auf Ihre Prozesse, Systeme und Datenbestände. Danach bekommen Sie ein klares Angebot mit Umfang, Terminen, Kosten und Verantwortlichkeiten. Mit Ihrer Zustimmung starten wir an einem konkreten Anwendungsfall und liefern sichtbare Ergebnisse, bevor wir über Folgeschritte sprechen. Jede Phase endet mit einem fertigen Ergebnis und einer Entscheidungsvorlage für den nächsten Schritt.
04 Können wir zuerst einen Workshop buchen und später über größere Projekte entscheiden?
Ja, das ist für viele Kunden der bevorzugte Einstieg. Ein gezielter Workshop liefert eine ehrliche Einschätzung, wo in Ihrem Unternehmen KI wirtschaftlich Sinn macht und wo nicht. Danach entscheiden Sie in Ruhe, ob weitergehende Beratung oder eine technische Umsetzung folgen sollen. Die Workshop-Formate mit Zielgruppe und Dauer finden Sie unter Workshops.

Ihre Frage war nicht dabei?

Kein Problem. Schreiben Sie uns einfach oder vereinbaren Sie ein kostenloses Erstgespräch. Wir nehmen uns Zeit für Ihre Fragen.

Lassen Sie uns reden.

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